Getreide
Ernteergebnisse der Getreideernte 2009 im Überblick
Die endgültige Anbaufläche von Getreide insgesamt (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) von 6,908 Mill. ha sank gegenüber dem Vorjahr um -1,8 % zu. Die Veränderungen der Anbauflächen der einzelnen Getreidearten stellen sich danach wie folgt dar:
Bayern weist mit 17,8% den höchsten Flächenanteil an der Getreideanbaufläche für das Bundesgebiet auf. Es folgt Niedersachsen mit einem Anteil von 14,6% und Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 9,8% an der Gesamtgetreideanbaufläche.
Bei der Betrachtung der Anteile der Getreidearten an der Gesamtgetreideanbaufläche liegt mit einem deutlichen Vorsprung der Winterweizen mit einem Anteil von 46,0% an der Spitze. Den zweitgrößten Anteil an der Anbaufläche hat die Wintergerste mit 20,0%, gefolgt vom Roggen mit einem Anteil von 10,8%.
Für die Feststellung der durchschnittlichen Hektarerträge bei Getreide haben dem Ausschuss von einigen Ländern nur Probeschnitte oder nur Volldruschergebnisse vorgelegen. Die Erträge der nicht in der BEE einbezogenen Getreidearten werden in den einzelnen Ländern mittels bestimmter Berechnungsmethoden aus den Erträgen anderer Getreidearten abgeleitet.
Der durchschnittliche endgültige Hektarertrag aller Getreidearten (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) betrug 72,1 dt/ha. Damit lag der Ertrag um +1,2% über dem des Vorjahres (71,2 dt/ha) und +8,9% über dem sechsjährigen Mittel 2003-2008 (66,2 dt/ha). Die höchsten Hektarerträge erzielten die Länder Schleswig-Holstein 88,7 dt/ha, Nordrhein-Westfalen mit 83,2 dt/ha und Niedersachsen mit 76,5 dt /ha.
Wie sich die Hektarerträge von Weizen von 2002 bis zum Jahr 2009 entwickelt haben, zeigt folgendes Diagramm:
Die endgültige Erntemenge an Getreide insgesamt (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) betrug 49,8 Mill. t. Sie lag damit um -0,7% niedriger als im Vorjahr aber um +10,3% über dem sechsjährigen Mittel 2003-2008.




